Räume, wie für Menschen gemacht
Die LGT Private Banking gestaltet ihre Arbeitswelt neu: Mehr Licht, mehr Luft, mehr Flexibilität. Ivo Marty, Projektleiter LGT Private Banking, verrät, wie die neuen Räume Produktivität und Wohlbefinden spürbar vereinen.
In der letzten Ausgabe stand das Projekt noch in der Bauphase. Entspricht das Ergebnis heute Ihrer damaligen Vision, Herr Marty?
Unsere Erwartungen wurden voll erfüllt, sogar übertroffen. Die Arbeiten waren pünktlich abgeschlossen und seit Januar 2025 nutzen wir die neuen Flächen. Das Feedback ist durchweg positiv: Sowohl Mitarbeitende als auch Kund*innen sind begeistert von der Atmosphäre und dem neuen Arbeitsumfeld.
Gab es während der Umsetzung Momente, die den finalen Charakter des Projekts entscheidend geprägt haben?
Ja, gleich zwei Entscheidungen haben das Projekt stark beeinflusst. Zum einen der markante Treppenaufgang aus Holz: Er prägt den ersten Eindruck und hinterlässt bei unseren Kund*innen sofort ein positives Gefühl. Zum anderen die Entscheidung, unsere Büros konsequent im Flex-Desk-Prinzip zu gestalten. Das war ein wichtiger Schritt hin zu mehr Offenheit und moderner Zusammenarbeit.
Wie hat sich die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten im Laufe des Projekts entwickelt?
Am Anfang mussten wir uns erst ein wenig aufeinander einstimmen, aber das ging erstaunlich schnell. Wir haben gemerkt, dass wir sehr ähnlich über Räume und Gestaltung denken. Ab da lief es fast wie von selbst. Natürlich gab es kleinere Herausforderungen und Diskussionen, aber wir haben alles offen angesprochen und professionell gelöst.
Welchen Einfluss hat die Akustik auf die Zusammenarbeit im Team?
Eine gute Akustik ist für unsere Mitarbeitenden enorm wichtig, gerade in Open Spaces und beim Flex-Desk-Prinzip. So ist konzentriertes Arbeiten überhaupt möglich. Gleichzeitig braucht es Rückzugsmöglichkeiten wie Think Tanks oder spezielle Möbel, um ungestört zu telefonieren oder zu arbeiten. Für uns sind diese Elemente essenziell für ein erfolgreiches Bürokonzept.
Die Treppe verkörpert ein architektonisches Highlight …
Ursprünglich war die Treppe als Verbindung zwischen den beiden Kundengeschossen gedacht. Doch schon in den ersten Gestaltungsrunden haben wir zusammen mit dem Architekten eine gemeinsame Vision entwickelt. Später stellte unser Eigentümer fest, dass es im Schloss Eisgrub eine fast identische historische Treppe gibt. Diese Verbindung zur Geschichte war für uns das i-Tüpfelchen. Heute können wir eine tolle Story rund um dieses architektonische Highlight erzählen.
Schweizer Holz, Zuger Kirschen, Schafwolle: Wie wichtig waren Nachhaltigkeit und lokaler Bezug bei der Materialwahl?
Nachhaltige und lokale Materialien waren uns von Anfang an sehr wichtig. Gemeinsam mit Marcel Ernst, der dieselben Werte teilt, haben wir gezielt hochwertige Produkte ausgewählt. Natürliche Oberflächen fühlen sich nicht nur angenehmer an, sie leisten auch einen Beitrag zur Umwelt und für kommende Generationen. Gerade beim Thema graue Energie und Rückbau.
Können Sie Beispiele nennen, wie Lichtführung, Akustik und Raumluftqualität den Office-Alltag aufwerten?
Eine gut abgestimmte Grundbeleuchtung mit gezielten Lichtakzenten bringt Leben in die Räume und schafft eine inspirierende Atmosphäre. Auch Luftqualität und Akustik spielen eine grosse Rolle: Frische, gut gefilterte Luft steigert das Wohlbefinden, und eine durchdachte Akustik sorgt dafür, dass Gespräche entspannter ablaufen, der Geräuschpegel sinkt und konzentriertes Arbeiten leichter fällt.
Wie reagieren Mitarbeitende und Kund:innen auf die neuen Räume?
Das Feedback ist durchweg positiv, von Mitarbeitenden ebenso wie von Kund:innen. Besonders freut mich, dass gerade jene Kolleg:innen, die anfangs skeptisch beim Flex-Desk-Konzept waren, inzwischen die Vorteile sehen und die neue Freiheit sehr schätzen.
Haben sich Arbeitsweise und Kommunikation durch die neue Raumgestaltung verändert?
Absolut. Wir erleben heute deutlich mehr Austausch und Interaktion über die Teams hinweg. Die offenen Bereiche fördern zufällige Begegnungen und spontane Gespräche, das schafft neue Impulse und stärkt das Wir-Gefühl.
Was macht für Sie den grössten Unterschied zwischen «vorher» und «nachher»?
Der Unterschied ist deutlich spürbar: Heute haben wir ein viel wohnlicheres Ambiente, das den Mitarbeitenden mehr Komfort bietet. Gleichzeitig verfügen wir über schöne Kundenzimmer mit idealer Grösse: modern ausgestattet und mit einer Infrastruktur, die reibungsloses Arbeiten ermöglicht.
Haben Sie einen persönlichen Lieblingsort im Büro?
Mein Lieblingsort ist eindeutig die Eingangshalle mit dem wunderschönen Terrazzo und der eleganten Holztreppe. Die Grosszügigkeit des Raumes und die harmonisch abgestimmten Materialien schaffen eine besondere Atmosphäre. Gleichzeitig fühle ich mich aber überall wohl – ob im Kundenzimmer, am Arbeitsplatz oder im Marketplace. Jeder Raum fügt sich perfekt ins Gesamtkonzept ein.