Innovativ und «fit» aus Tradition.

Interview mit Beat Scherrer, Scherrer Metec AG

Scherrer Metec ist das älteste Unternehmen im 3. Raum. Seit der Gründung vor 125 Jahren hat die Firma bestimmt so manches Auf und Ab miterlebt.

Da haben Sie völlig recht. Die Coronakrise ist definitiv nicht die erste Ausnahmesituation, mit der unser Unternehmen konfrontiert ist. Aber Tatsache ist, dass wir jeden Umbruch, jede Veränderung und jede Hürde als Chance gesehen haben, uns weiterzuentwickeln.

Das ist Ihnen offenbar gelungen. Von der kleinen Spenglerei haben Sie sich zum führenden Gesamtanbieter komplexer Gebäudehüllen entwickelt …

Ja, wir haben es geschafft, mit der Zeit zu gehen und dabei unsere Kompetenzen laufend weiterzuentwickeln. Wir haben einen Weg gefunden, traditionelles Handwerk mit Hightech-Innovationen zu verknüpfen. Ich bin überzeugt, dass es digitale wie auch manuelle Prozesse braucht, sorgfältige Handarbeit, aber auch komplexe Technologien. Wenn alles ineinandergreift, ist dies meiner Meinung nach das beste Erfolgsrezept.

«Um für zukünftige unerwartete Tücken gewappnet zu sein, müssen wir digital topfit sein.»

Apropos digitale Prozesse: Welche Rolle spielt die Digitalisierung in Ihrem Business – auch im Kontext von Corona?

Die verschiedenen Restriktionen haben zu einem Boom der digitalen Sitzungsabwicklung geführt. Die Zusammenarbeit über Microsoft Teams funktionierte gut und wird von uns auch in Zukunft sicher noch stärker ausgebaut und genutzt. Generell bin ich der Überzeugung, dass wir noch fitter werden müssen in der Anwendung von IT-Tools und in digitalen Prozessen allgemein. Darum investieren wir aktiv in die Aus- und Weiterbildung unseres Teams. Digitales Denken ist entscheidend, um für zukünftige unerwartete Herausforderungen noch besser gewappnet zu sein.

Welche neuen Herausforderungen mussten Sie als Arbeitgeber während des Corona-Lockdowns meistern?

Oberste Priorität hatte die Sicherheit unserer Mitarbeitenden. Meine Aufgabe war es, für das Team ein möglichst sicheres Umfeld am Arbeitsplatz zu schaffen und dafür zu sorgen, dass die dazu erforderlichen Massnahmen von allen umgesetzt werden. Schliesslich kann man nur gut und effizient arbeiten, wenn man sich sicher, gesund und wohl fühlt. Zugleich war es natürlich wichtig, auf Unsicherheiten innerhalb der Mannschaft Rücksicht zu nehmen und sie zu adressieren. Durch eine zeitnahe interne Kommunikation konnten wir die meisten Bedenken oder Sorgen beseitigen. Unser HR-Leiter war zudem jederzeit für alle Mitarbeitenden erreichbar und setzte sich permanent mit den Vorschriften des BAG auseinander, um stets auf dem neusten Stand zu sein und alle Mitarbeitenden proaktiv zu informieren und sensibilisieren.

Solare Architektur? Wir kennen uns aus. Und verraten Ihnen gerne mehr.

«Zukünftige Tücken verlangen nach digitaler Fitness.»

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