Ein Quanten­sprung.

Interview mit Ulrich Teuscher, Horváth

Mit dem Circle hat der Flughafen Zürich das bisher grösste Hochbauprojekt der Schweiz realisiert. Jetzt zieht mehr und mehr Leben ein. Dafür sorgen Shops, Cafés und Restaurants, die zum Entdecken und Verweilen einladen. Aber auch die zahlreichen internationalen und nationalen Unternehmen, die an diesen innovativen Ort umgezogen sind. Zu ihnen gehört die renommierte Beratungsfirma Horváth. Geschäftsführer Ulrich Teuscher im Interview.

Glückwunsch zum neuen Office! Was hat Sie zum Standortwechsel bewogen?

Das Umfeld. Das Seefeld ist wunderschön, aber eher beschaulich. Hier im Circle entsteht ein neues Business-Ökosystem innovativer und digitaler Unternehmen aus der Beratungs-, IT-, Health- und Med-Tech-Branche. Vom Austausch mit diesen Unternehmen und vom «New Spirit», den sie ausstrahlen, können wir nur profitieren. Aber auch von der inspirierenden Atmosphäre hier im Circle. Darüber hinaus ist die Infrastruktur hervorragend. Zahlreiche Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und weitere Dienstleistungsangebote liegen direkt vor der Tür, und wir sind per Bahn, Bus, Auto, Velo und natürlich Flugzeug bestens erreichbar. Was beim Blick in die Zukunft ebenfalls von Vorteil ist: Wir haben hier richtig viel Platz und können weiter wachsen. 

Was ist der grösste Unterschied zum vorherigen Standort im Seefeld?

Das interdisziplinäre Zusammenarbeiten wird bei uns heute grossgeschrieben. Es ist zentraler Bestandteil unserer Kultur. Darüber hinaus haben sich auch unsere Strukturen und Prozesse in den vergangenen Jahren massgeblich verändert. Früher waren sie klar hierarchisch geprägt, heute setzen wir eher auf netzwerkorientierte Organisationsstrukturen. Und genau damit konnten unsere bisherigen, kleinteiligen und von Einzelbüros bestimmten Räume nicht mithalten. Darüber hinaus ist unser Team gewachsen und wir brauchten mehr Platz. 

Was waren Ihre zentralen Anforderungen an das Raumkonzept und den Innenausbau?

Mir war wichtig, dass das Büro modern und zeitlos ist. Schliesslich möchten wir für mindestens zehn bis fünfzehn Jahre hier bleiben. Die Räume sollten dabei optimal auf die Arbeitsweise unserer Beraterinnen und Berater ausgerichtet sein und in unterschiedlichen Zonen verschiedene Nutzungen zulassen. Als Beratungsunternehmen sind wir ausserdem auf eine besonders hohe Flexibilität in der Belegung angewiesen. Denn der Grossteil des Teams arbeitet Montag bis Donnerstag hauptsächlich vor Ort beim Kunden. Am Freitag jedoch sind fast alle hier vor Ort. Und egal, an welchem Wochentag: Das Arbeiten im Büro soll sich immer gut und angenehm anfühlen. 

Sie haben die verschiedenen Zonen angesprochen – welche gibt es?

Den offenen Empfangsbereich und die Kundenzone mit verschiedenen Besprechungsräumen, ganz in elegantem Dunkelblau gehalten. Die Arbeitszone haben wir in hellerem Blau und Grau gestaltet. Sie bietet eine Vielfalt an Räumen und Bereichen für unterschiedliche Arbeitssituationen. Projekträume, Thinktanks für spontane Meetings, Telefonkabinen, Shared Desks mit freier Platzwahl und in der Cafeteria auch «Diner Booths», in denen man essen, aber eben auch arbeiten kann.

Apropos Cafeteria: Die ist richtig cool.

Ja, oder? Wir nennen Sie die «Biene-Maja-Cafeteria». Weshalb, ist wohl offensichtlich (lacht). Sie ist aber eigentlich viel mehr als ein Ort zum Kaffeetrinken oder für die Mittagspause. Sie ist das Herzstück unseres Büros. Ernst, von Petersdorff + Partner hat uns dazu geraten, die Cafeteria offen zu gestalten und als zentralen Treffpunkt zu planen. Das hat uns überzeugt. Und es funktioniert. Man trifft sich spontan an der Kaffeemaschine, macht interne Besprechungen oder sitzt auch mal zum Feierabendbier zusammen. Hier wird das Miteinander im Team gefördert und gelebt.

«Wir nennen sie die Biene-Maja-Cafeteria.»

Was muss ein Büro heute bieten, um maximalen Nutzen zu generieren?

Allem voran einen hohen Wohlfühlfaktor. Man muss sich hier fast wie zuhause fühlen. Nur dann kommt man auch gerne ins Office. Denn im Grunde ist heutzutage vieles auch remote möglich.

Und sonst?

Flexible Nutzungsmöglichkeiten sind wichtiger denn je. Und Räume, welche die Zusammenarbeit und den Dialog fördern und stärken. Klar ist: Das Büro dient nicht mehr als reiner Arbeitsplatz. Vielmehr wird es zur Begegnungsstätte für kreativen Austausch und bietet Raum für Inspiration und Innovation.

Für die Konzeption und den Ausbau Ihrer Büroräume setzten Sie auf die Zusammenarbeit mit Ernst, von Petersdorff + Partner und den Spezialisten vom 3. Raum. Wie kam es dazu?

Schon am alten Standort im Seefeld haben sie uns beim Ausbau von Besprechungsräumen unterstützt. Damals lief alles reibungslos und das Projekt wurde «on time» und «on budget» abgeschlossen. So war für uns naheliegend, einmal mehr zusammenzuarbeiten. Und diese Entscheidung war richtig. Was die neuen Räume hinsichtlich Grösse und Ausbau-Standard bieten, ist für uns ein Quantensprung!

Haben Sie bereits einen Lieblingsort im neuen Office?

Unsere begrünte Terrasse mit Blick auf den neuen Flughafenpark. Und mit Grill. Spontanen Grillabenden in guter Gesellschaft und mit kühlem Bier steht also nichts mehr im Wege!




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