Ein Baumeister, der Chancen ergreift.

Interview mit Walter Nötzli, Gebr. Nötzli AG

Wie haben Sie dieses spezielle Jahr bisher erlebt?

Als sich die Situation immer mehr zuspitzte, war das schon ein ohnmächtiges Gefühl. Wir alle hatten so viele Fragen, erhielten darauf aber keine befriedigenden Antworten. Die Herausforderung und mein wichtigstes Ziel bestanden also zunächst darin, Ruhe zu bewahren und positiv zu bleiben – aber nichts zu beschönigen. Es war nicht immer einfach, die Vorgaben der Behörden korrekt umzusetzen, da sie teilweise doch sehr unklar oder widersprüchlich waren. Ich bin aber der Meinung, dass es uns gelungen ist, eine gute Lösung für unseren Betrieb und jede Baustelle zu finden und sinnvolle Massnahmen zu ergreifen.

Das klingt positiv!

Ja, ich werde sicher auch die eine oder andere positive Sache aus der Krise mitnehmen. Zum Beispiel die Erkenntnis und Akzeptanz, dass Tiefschläge eben ganz einfach zum Leben gehören. Das müssen wir als Chance für neue Höhenflüge sehen. Und diese Chance dann auch ergreifen!

Der 3. Raum schafft Arbeitswelten. Aber haben diese überhaupt Zukunft oder werden sie bald komplett vom Homeoffice abgelöst?

Ich bin überzeugt, dass das Büro der Zukunft all das bieten muss, was im privaten, schnelllebigen und immer anonymeren Alltag womöglich etwas zu kurz kommt. Der Homeoffice-Trend wird kurzfristig zwar anhalten, doch langfristig kann er sich meiner Meinung nach nicht zu hundert Prozent durchsetzen. Zu gross ist die Gefahr der Überforderung und Vereinsamung. Und die einzig wahre, wertvolle Kommunikation ist und bleibt das persönliche Gespräch in einer möglichst natürlichen Umgebung, in der man sich wohl fühlt.

«Die einzig wahre, wertvolle Kommunikation ist und bleibt das persönliche Gespräch.»

Sie haben ein Umbauprojekt in der «Pipeline»? Erzählen Sie mir davon.

Weitere Interviews

Andy Trümpler

Isolag AG

«Flexible Arbeitsformen sind auch bei uns möglich.»

Zum Interview ›
Sandro Walder

STUIQ AG

«Das Büro von morgen ist ein Mix aus Architektur, Kommunikation und Eventbühne.»

Zum Interview ›
Sepp Mürner

COM2NET AG

«Hand in Hand arbeiten geht auch mit Abstand.»

Zum Interview ›
Marcel Ernst

Ernst, von Petersdorff + Partner AG

«Das Büro von morgen muss zum ‹Brand Experience Space› werden.»

Zum Interview ›
Bonardi_web Marco Bonardi

Marco Bonardi Gipser AG

«Man muss seinem Team Gehör schenken.»

Zum Interview ›
Adrian Hirzel

Blum&Grob Rechtsanwälte AG

«Unser Business ist und bleibt ein People-Business.»

Zum Interview ›
Weber_web Daniel Weber

PI ID AG

«Der Arbeitsplatz wird kleiner, die Kollaborationsflächen grösser.»

Zum Interview ›
Beat Scherrer

Scherrer Metec AG

«Zukünftige Tücken verlangen nach digitaler Fitness.»

Zum Interview ›
Urs Küng

Partner Real Estate AG

«Die Digitalisierung stärkt den Wirtschaftsstandort Schweiz.»

Zum Interview ›
Stofer_web_neu Rolf Stofer

Möbel Transport AG

«Die junge Generation tickt anders.»

Zum Interview ›
Jakob von Arx

Bracolux Leuchten AG

«Wir Menschen sind nun mal Herdentiere.»

Zum Interview ›
Daniel Berger

DBU Facility Services AG

«Die Belegungsart der Arbeitsplätze wird sich verändern.»

Zum Interview ›
David Calò

Elektro M+C Zürich AG

«In puncto Digitalisierung sind wir weit fortgeschritten.»

Zum Interview ›
Daniel Brunner

R. Brunner AG Schreinerei Innenausbau

«Die moderne Technik schenkt uns Flexibilität.»

Zum Interview ›
Mehmeti_web_neu Ibrahim Memeti

Klimavent AG

«Das Miteinander wird sehr hoch gewichtet.»

Zum Interview ›
Marc Hunziker

Armin Hunziker AG

«In der Krise braucht es klare Führungsabläufe.»

Zum Interview ›
Denis Battaglioli

Teleinformatik Networks AG

«Es musste alles sehr schnell gehen.»

Zum Interview ›