Ein guter Mix als Bereicherung.

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Interview mit Rolf Stofer, Möbel Transport AG

Was muss das Büro der Zukunft uns bieten – und warum?

Das muss man eigentlich die heutige Jugend fragen. Schliesslich sind es die Jungen, die unsere Arbeitswelt morgen und übermorgen bestimmen werden. Und sie ticken anders.

Wie denn?

Was bei dieser Generation zentral ist, ist das Bedürfnis nach Flexibilität. Die jungen Arbeitnehmer geben zwar Vollgas, aber nicht während zwölf Stunden pro Tag. Die persönliche Freizeit hat an Bedeutung gewonnen und wird mindestens so stark gewichtet wie der finanzielle Aspekt des eigenen Jobs.

«Die junge Generation gibt zwar Vollgas, jedoch nicht während zwölf Stunden pro Tag.»

Wie wird sich die Art und Weise, wie wir arbeiten, vor diesem Hintergrund verändern?

Flexibilität in sämtlichen Bereichen wird immer wichtiger werden. Ich glaube, es braucht einen guten Mix – für Arbeitgeber wie auch für Arbeitnehmer. Das heisst: eine Mischung von Homeoffice und Arbeit im Büro, von jungen Digital Natives und älteren Mitarbeitenden mit grossem Erfahrungsschatz, von Kollegen, die sich einen Job «sharen», und Leuten, die lieber mal bis spät abends arbeiten, dafür aber morgens zuerst Sport treiben. Dieser Mix kann eine echte Bereicherung für alle Beteiligten darstellen.

Welche Veränderungen erwarten Sie für sich als Arbeitgeber?

Als Arbeitgeber muss man sich in Zukunft wohl grundsätzlich mit neuen Fragestellungen auseinandersetzen: Wie viele fixe Arbeitsplätze müssen überhaupt noch zur Verfügung gestellt werden? Sind dadurch Einsparungen möglich? Oder muss im Gegenzug mehr in die Infrastruktur bei den Mitarbeitenden im Homeoffice investiert werden? Klar ist: Wir haben eine spannende Zeit vor uns, die einige interessante Veränderungen mit sich bringen wird.

Auch bei Ihnen stehen Veränderungen an? Wir ziehen mit.

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